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Hoffnung für Somalias Fußball

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Hoffnung für Somalias Fußball

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Das National-Stadion im somalischen Mogadischu. Bis zu 35 000 Zuschauer haben hier Platz. Doch lange Zeit diente die heutige Ruine nicht dem Sport, sondern islamistischen Schabaab-Rebellen, die den den Ort als Trainings- und Hichrichtungsstätte missbrauchten. 2011 konnten die Extremisten vertreieben werden, seither lebt auch der Fußball in dem Land wieder auf, der unter den Islam-Krieger verboten war.

Der Trainer der Erstligisten Elman FC, Jusuf Ali Noor sagt: “Es zeigt, wie sehr wir Sport lieben. Trotz des ganzen Chaos in der Stadt und obwohl genau hier im Kampf gegen die Schabaab die Front verlief, haben wir immer hier trainiert und Spiele gespielt. Jetzt ist es hier ruhig und sicher und in keiner Weise mit früher zu vergleichen.”

Mit Hilfe der FIFA hübscht der somalische Fußballverband nicht nur das National-Stadion wieder auf, sondern auch das kleiner Banadir-Stadion, wo die Elman-Spieler in der Zwischenzeit trainieren. Und Somalia hat fußballmäßig viel vor, denn bisher gelang dem Land noch keine Teilnahme an einem größeren internationalen Turnier. Das soll sich ändern.