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Bangen um die letzten Geiseln in Algerien

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Bangen um die letzten Geiseln in Algerien

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Erleichterung unter den befreiten Geiseln auf der Gasanlage von In Amenas. Bei seinem Einsatz konnte das algerische Militär Hunderten Menschen zur Flucht verhelfen.

Doch ein Ende des Geiseldramas ist noch nicht in Sicht. Mindestens 30 Menschen sollen weiter in der Hand der islamistischen Kidnapper sein, die sich in In Amenas auf dem Gasfeld verschanzt halten. Sie fordern einen Gefangenenaustausch mit den USA, was Washington strikt ablehnt. Die Al Kaida-nahe Gruppe begründet ihren Übergriff, der am Mittwoch begann, mit dem französischen Militäreinsatz in Mali.

Am Donnerstag hatte die algerische Armee weit mehr als 600 Geiseln befreit, unter ihnen auch etwa 100 Ausländer.

Mindestens 12 Geiseln und 18 Kidnapper sind letzten Angaben zu folge getötet worden.

Die ersten befreiten Geiseln sind auf dem Weg nach Hause – wie diese Norweger, die für Statoil in Algerien im Einsatz waren… während das Schicksal vieler Geiseln noch ungeklärt bleibt.