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Frankreich will Verstärkung nach Mali schicken

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Frankreich will Verstärkung nach Mali schicken

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Im umkämpften Mali sind inzwischen 2000 französische Soldaten im Einsatz, so
Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian in Paris.
Eine weitere Verstärkung auf mehr als 2500
Soldaten sei nicht auszuschließen.

In Mali kämpfen französische Truppen neben Regierungssoldaten seit gut einer Woche gegen islamistische Rebellen aus dem Norden des Landes.

Die Truppen aus Frankreich konzentrieren sich darauf, am Standort Markala die Hauptstadt Bamako nach Norden abzusichern. Währenddessen drang die malische Armee nach Norden vor. Sie nahm den Islamisten die eroberten Orte Konna und Diabali wieder ab.

Islamistische Rebellen halten seit mehreren Monaten den Norden Malis besetzt, um einen Gottesstaat zu errichten.

Die 15 Mitglieder der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas haben 3500 Soldaten zugesagt, aus dem Tschad, der nicht zur Ecowas gehört, sollen 2000 Soldaten kommen.

Die Europäische Union will rund 250 Militärausbilder nach Mali schicken, Deutschland zwei Transall-Maschinen für den Truppentransport.

Nach Ansicht des französischen Außenministers Laurent Fabius sollten afrikanische Soldaten den Einsatz in Mali führen, und zwar möglichst rasch.

Mit Reuters, dpa, AFP