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Rückendeckung für Armee in Mali

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Rückendeckung für Armee in Mali

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Weitere französische Truppen haben in Mali Stellung bezogen, um das Militär im Kampf gegen die Islamisten zu unterstützen. Mittlerweile sind 1800 Soldaten im Einsatz.

Währenddessen drang die malische Armee weiter nach Norden vor. Es gelang ihr, Konna von den Islamisten zurückzuerobern. Über die Situation in Diabali gibt es jedoch widersprüchliche Angaben. Am Dienstag griff die französische Armee die Stadt aus der Luft an, doch viele Islamisten konnten untertauchen.

Französische Soldaten konzentrieren sich nun darauf, die Hauptstadt nach Norden abzusichern.

Oberst Frédéric, der aus Sicherheitsgründen nur beim Vornamen genannt wird, erklärt: “Für uns ist die wichtigste Mission die strategische Abriegelung um Markala, die verhindert, dass die Islamisten auf dem Fluss Niger weiter in den Süden vordringen, was ihnen auch die Tore nach Bamako öffnen könnte. Die Rebellen haben begriffen, dass wir hier stationiert sind. Das ist derzeit unsere Hauptaufgabe.”

Islamistische Rebellen halten seit mehreren Monaten Teile Malis besetzt, um einen Gottesstaat zu errichten. Um das zu verhindern, sollen in den kommenden Wochen weitere 700 französische Soldaten die Armee in Mali und die westafrikanische Misma-Einsatzgruppe unterstützten.

Die Einschätzung des Euronews-Reporters François Chignac: “Getarnte französische Fahrzeuge sind entlang des Flusses Niger zu sehen. Wir sind in Markala einige hundert Kilometer nördlich von Bamako. Hier hat die französische Armee Stellung bezogen, um die Rebellen am Einmarsch in die malische Hauptstadt zu hindern. Wichtig zu wissen ist, ob andere Orte wie Diabali oder Konna wirklich abgesichert sind.”