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"Die Idioten in Washington sollen sich um Kriminelle kümmern"

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"Die Idioten in Washington sollen sich um Kriminelle kümmern"

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In den USA haben Tausende Menschen an verschiedenen Orten für das Recht auf Waffenbesitz demonstriert. Sie fürchten, dass Präsident Barack Obama wie angekündigt strengere Waffengesetze duchsetzt. Der Bundesstaat New York hat erst vor kurzem die nun strengsten Waffengesetze der USA eingeführt. Dort wie auch in Ohio gingen Waffenfans auf die Straße.

Einige hatten eine klare Botschaft an die Regierung. Der Demonstrant Tom Mabelitini etwa sagte: “Sagen Sie den links-liberalen Idioten in Washington, dass sie unsere Waffen in Ruhe lassen sollen, wir tun niemandem weh, sie sollten sich lieber um die Kriminellen kümmern.”

Die Anhänger des Rechts auf freien Waffenbesitz sehen sich selbst als friedfertige Menschen, Waffen als Garanten eines ruhigen Lebens. Alles nach dem Motto eines Pappschilds, auf dem stand: Eine bewaffnete Gesellschaft ist eine freundliche Gesellschaft. Die Massaker der jüngsten Zeit haben hier keinen Sinneswandel bewirkt.

Der Waffenbefürworter Craig Bevil meinte: “Es gab diese bedauerliche, schreckliche Sache in Newtown. Es gab diese schreckliche Sache in Aurora. Aber statt dass sie an die logische Lösung denken, nämlich die psychische Verfassung oder eine kriminelle Vergangenheit zu prüfen und solche Tests strenger und leichter anwendbar zu machen, nutzt Obama das, um sich die Waffen zu greifen.”

Die Debatte um strengere Waffengesetze hatte nach dem Massaker an der Grundschule in Newtown an Fahrt aufgenommen. Obama will nun Presseberichten zufolge Sturmgewehre verbieten und den Verkauf von Waffen generell erschweren.