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Mehr Übergriffe auf Ausländer in Griechenland

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Mehr Übergriffe auf Ausländer in Griechenland

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In Athen haben Tausende Menschen gegen Ausländerfeindlichkeit und Neonazis demonstriert. Dazu aufgerufen hatten linke Organisationen und Migrantenverbände in Griechenland.

Hintergrund ist eine Serie von Übergriffen auf Einwanderer. Erst in der Nacht zum Donnerstag hatten zwei Männer einen jungen Pakistaner erstochen. Viele Ausländer fühlen sich nicht mehr sicher.

Der Führer der pakistanischen Gemeinde Javied Aslam forderte, die Regierung müsse durchgreifen und verdeutlichen, dass es Gesetze gebe, dass man nicht im Dschungel lebe, und dass Menschen bestraft werden können.

Wenige Stunden zuvor erwiesen mehrere Pakistaner dem ermordeten Shehzad Luqman die letzte Ehre.

Im finanziell angeschlagenen Griechenland ist Ausländerfeindlichkeit auf dem Vormarsch. Die Zustimmung in der Bevölkerung für die fremdenfeindliche Partei Goldene Morgendämmerung wächst. Migrantenverbänden zufolge gab es in Griechenland allein in den vergangenen Monaten 400 Übergriffe auf Einwanderer. Drei Menschen wurden getötet, Shehzad Luqman ist einer von ihnen.