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Nach Geiseldrama: Hoffnung und Trauer in Herkunftsländern

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Nach Geiseldrama: Hoffnung und Trauer in Herkunftsländern

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Nach dem Geiseldrama in Algerien werden allmählich Details zu den Opfern bekannt. Außerdem besteht vereinzelt Hoffnung, noch Überlebende zu finden. So suchen norwegische Spezialisten in der Gasförderanlage nach fünf vermissten Landsleuten.

Der britische Premier David Cameron hingegen trat bereits mit schlechten Nachrichten vor die Presse: “Wie wir tragischerweise erfahren haben, sind drei Briten getötet worden, drei weitere gelten als tot und auch eine in Großbritannien wohnende Person soll tot sein.”

Auch zehn Japaner werden noch vermisst. Das teilte das japanische Unternehmen, in dessen Auftrag die Vermissten in Algerien waren, mit. Außerdem fehle auch von zehn nicht-japanischen Mitarbeitern jede Spur.

Japans Regierungschef Shinzo Abe bereitete die Nation auf das Schlimmste vor: “Vergangene Nacht haben wir besorgniserregende Nachrichten über die Sicherheit japanischer Staatsbürger aus Algerien erhalten.”

Die Regierungen in London, Paris und Oslo wiesen den Extremisten die alleinige Verantwortung für die Taten zu und stellten sich hinter die algerische Regierung. Die war zuvor noch für ihr harsches Vorgehen kritisiert worden. Frankreichs Außenminister Laurent Fabius etwa sagte, man müsse gnadenlos gegen den Terror vorgehen.