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Westafrikanische Staaten: Helft uns in Mali

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Westafrikanische Staaten: Helft uns in Mali

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In Mali sind französische Soldaten unterwegs von ihrer Basis Markala in Richtung Nord, nach Diabali.

Diabali sei zurückerobert, hatten malische Militärs am Samstag erklärt. Wieviele Besetzer allerdings noch in der Stadt sind, blieb unklar.

Bodentruppen seien in die Städte Niono und Sevaré eingerückt, so ein Sprecher der „Operation Serval“ am Sonntag in der malischen Hauptstadt Bamako.

Frankreich hatte vor gut einer Woche in Mali militärisch eingegriffen, nachdem die islamistischen Milizen, die seit April den Norden kontrollieren, überraschend die Stadt Konna eingenommen hatten.

Der Einsatz soll die Milizen vor allem vom Vormarsch in Richtung der Hauptstadt Bamako abhalten.

Oberst Sidy Bé, Kommandant der malischen Armee in Niono:

“Wenn sie jemals einen Angriff versuchen, sind wir hier, um ihn abzuwehren. Unsere französischen Freunde sind hier, wir arbeiten gut koordiniert zusammen, keine Probleme also.”

Zur Zeit sind etwa 2000 französische Soldaten im Einsatz.

Aus dem geplanten Kontingent von 5800 afrikanischen Soldaten haben bisher 100 Malis Hauptstadt Bamako erreicht.

Ein malischer Offizier:

“Wir müssen wachsam sein, Angriffe können aus allen Teilen Malis kommen.”

In Berlin diskutiert währenddessen die Regierungspartei CDU heftig, ob die Entsendung zweier Transall-Maschinen als deutscher Beitrag ausreicht.

Vertreter der westafrikanischen Staatengemeinschaft Ecowas hatten bei einem Gipfeltreffen in der Elfenbeinküste am Samstag mehr internationale Hilfe im Mali-Konflikt gefordert.

François Chignac, euronews, in Niono:

“Hier soll eine Verbindung entstehen zwischen der malischen Truppenbasis in Niono und den französischen Streitkräften in Markala. Und, vielleicht, eine gemeinsame Strategie für die Zukunft.”

Mali galt früher eine der stabilsten Demokratien in Afrika. Im März kam es zu einem Staatsstreich in Bamako, der auch dazu beitrug, dass die Islamisten den Norden unter ihre Kontrolle brachten.

Mit Reuters, dpa