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Doppelt hält besser: Obama zweimal vereidigt

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Doppelt hält besser: Obama zweimal vereidigt

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Vor einem Millionenpublikum wird US-Präsident Obama an diesem Montag öffentlich vor dem Kapitol in Washington für seine zweite Amtszeit vereidigt.

Rund 800.000 Gäste werden erwartet, viele Fernsehsender übertragen die Veranstaltung live.

Am Sonntag hatte ihm in einer schlichten Zeremonie im Weißen Haus der oberste Richter des Landes den Amtseid abgenommen. Die Verfassung schreibt dafür den 20. Januar als Termin vor. Fällt dieser auf einen Sonntag, wird das öffentliche Zeremoniell auf den Montag verschoben.

In seiner Antrittsrede wird Barack Obama voraussichtlich die Ziele für seine zweite Amtszeit darlegen. Nach der Zeremonie am Sonntag betonte er: “Was wir feiern, ist nicht die Wahl oder die Vereidigung eines Präsidenten – wir feiern uns gegenseitig und diese unglaubliche Nation, die wir Heimat nennen. Und nach diesen Feierlichkeiten lasst uns so hart wir können daran arbeiten, ein Amerika zu überliefen, das nicht nur unsere Vergangenheit, sondern auch unsere Zukunft wert ist!”

Doppelt symbolisch: In diesem Jahr fällt die Vereidigung des ersten schwarzen Präsidenten der USA auf den Gedenktag für den schwarzen Bürgerrechtler Martin Luther King. Obama leistet seinen Eid deshalb auf eine Bibel aus Kings Besitz.