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Französisch-malischer Konvoi rückt in Dibaly ein

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Französisch-malischer Konvoi rückt in Dibaly ein

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Nach mehrtägigen Luftangriffen haben die französischen Interventionstruppen die Städte Diabaly und Douentza in Zentralmali eingenommen. Ein Konvoi von 30 Fahrzeugen mit etwa 200 malischen und französischen Soldaten fuhr nach Angaben der malischen Regierung am Montagmorgen ohne großen Widerstand der islamistischen Rebellen in Diabaly ein. Die strategisch wichtige Ortschaft war rund eine Woche lang in Rebellenhand.

“Die Rebellen hatten ihre Fahrzeuge vor mir aufgestellt. Ich habe meine Familie weggeschickt, aber ich blieb. Flugzeuge bombardierten die Rebellenlager und den Pick-up vor mir. Nach der ersten Bombe wurde ich ohnmächtig. Als ich meine Sinne wiederfand, gab es eine weitere Bombe. Mein Kopf tut weh und ich habe Schwierigkeiten beim Sehen”, schildert ein Bewohner von Diabaly.

Diabaly, das 350 Kilometer von der Hauptstadt Bamako entfernt liegt, war der wichtigste Stützpunkt der islamistischen Rebellen südlich der Frontstädte Mopti und Sevare.

“Diese Orte der Kämpfe zwischen den französischen und malischen Streitkräften und den Rebellen hier in Diabaly spiegeln die Befreiung der Stadt wider. Sie schlagen ein neues Kapitel in der Operation “Serval” auf. Die Rückeroberung der malischen Gebiete, könnte gewalttätiger werden”, meint der euronews-Reporter, der in die französische Interventionsarmee eingebettet ist.