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Mali: Regierungstruppen in Diabali eingerückt

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Mali: Regierungstruppen in Diabali eingerückt

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Malische und französische Soldaten bemühen sich weiter um die Rückeroberung der Stadt Diabali. Augenzeugen zufolge sind sie inzwischen in den Ort eingerückt, den die Aufständischen vor einer Woche eingenommen hatten.

Nach Angaben von Bewohnern haben die Islamisten – oder die meisten von ihnen – aber schon letzte Woche Diabali verlassen, nach Luftangriffen der Franzosen. Außerdem ist es für die
Aufständischen leicht möglich, in der Bevölkerung unterzutauchen. Daher gibt es in Diabali bisher auch
offenbar keine Kämpfe.

Die Stadt sei schwer einzunehmen, sagt Euronewsreporter François Chignac: Sie sei ziemlich groß und habe eine dichte Vegetation, in der sich die Aufständischen verstecken könnten. Die Minenräumer seien schon bei der Arbeit: Sie überprüfen Häuser, in denen Sprengsätze versteckt sein könnten. Auch wenn französische und malische Soldaten jetzt in Diabali seien, hätten sie doch die Stadt noch lange nicht eingenommen.

Frankreichs Regierung zufolge sind in Mali jetzt zweitausend französische Soldaten. Sie
unterstützen Malis Regierung, die den Landesnorden
von den zumeist islamistischen Aufständischen zurückerobern will, dazu alleine aber nicht die Mittel
hat.