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Obamas Vereidigung: Pompös, aber sparsamer als beim 1. Mal

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Obamas Vereidigung: Pompös, aber sparsamer als beim 1. Mal

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2009 bei der ersten Vereidigung Barack Obamas trug eine Welle der Euphorie die Nation, 1,8 Millionen Besucher kamen zur Zeremonie nach Washington. Diesmal wurde schon bei der Veranstaltung gespart, allein die Zahl der abendlichen Bälle wurde reduziert – und die Hoffnungen für die nächsten vier Jahre sind auch gemäßigt. Dem Jubel in Washington tut das keinen Abbruch. Glücklich ist, wer eine Eintrittskarte ergatterte. Gut halb so viele Amerikaner wie beim letzten Mal wollten persönlich dabei sein.

“Wir sind sehr aufgeregt. Unsere Stadträtin war Geschichtslehrerin und hat das so geplant. Wir sind eine Stadt mit 800 Einwohnern, und wir sind mit 48 Leuten gekommen.”

“Es ist der zweite Teil dieser Geschichte, es ist immer noch historisch. Ich wollte dabei sein und es miterleben.”

Hoffnung, dass die Konjunktur in der nächsten Amtszeit besser läuft, prägt die Stimmung – und der Wunsch nach mehr Kompromissfähigkeit.

“Ich hoffe, dass in den nächsten vier Jahren die Leute aus beiden Lagern lernen, Kompromisse zu schließen. Es geht nicht darum, was das Beste für eine Partei ist, egal ob Demokraten oder Republikaner. Ich sähe gern, dass er Entscheidungen zum Besten unseres Landes trifft.”

Ein Tag der gelebten Geschichte, an dem Amerika sich selbst feiert. Um morgen wieder in die harte politische Realität zurückzukehren.