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Für Barack Obama beginnt die zweite und letzte Amtszeit

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Für Barack Obama beginnt die zweite und letzte Amtszeit

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Einen Abend lang vielleicht einfach einmal abschalten – für Barack Obama war es gestern eine seltene Gelegenheit. Wie vor vier Jahren klang der Tag seiner Vereidigung auf einem Ball aus – zwei Bällen, genau gesagt, aber in Krisenzeiten auch nicht mit zehn Bällen wie beim letzten Mal.

Zweimal wurde Amerikas alter und neuer Präsident auch vereidigt – Sonntag schon offiziell im Weißen Haus, gestern noch einmal für die Öffentlichkeit. Hunderttausende waren in die Hauptstadt gekommen, um das mitzuerleben.

Bei seiner Rede lässt Obama die Verfassung anklingen; er spricht von “we the people” – wir, das Volk. “Wir, das Volk”, sagt er, “begreifen, dass unser Land nicht vorankommt, wenn es immer weniger Menschen ausgezeichnet geht und immer mehr Menschen kaum über die Runden kommen. Amerikas Wohlstand muss auf den breiten Schultern einer aufstrebenden Mittelschicht ruhen.”

Schon bald wird der politische Alltag Obama aber wieder einholen – ob im Streit um den Haushalt, um Einwanderung oder um Schusswaffenverbote. Sein großer Vorteil dieses Mal: In vier Jahren ist für ihn Schluss – er muss keine Rücksicht mehr nehmen auf eine Wiederwahl.