Eilmeldung

Eilmeldung

Geiselnahme in Algerien von langer Hand geplant

Sie lesen gerade:

Geiselnahme in Algerien von langer Hand geplant

Schriftgrösse Aa Aa

Nach der blutig beendeten Geiselnahme auf dem Gasfeld in Algerien hat die Islamistengruppe weitere Angriffe angedroht – vor allem gegen Frankreich. Das Land müsse für seine Aggression gegen die Muslime im Norden Malis bezahlen, so ein Sprecher.

Die Islamisten hatten den Angriff auf die Anlage von In Amenas nach Angaben des algerischen Ministerpräsidenten Abdelmalek Sellal zwei Monate lang geplant.

Zur Rettungsaktion erklärte er: “Die Mehrheit der Geiseln wurde befreit. Fünf Ausländer werden allerdings immer noch vermisst. Vielleicht verstecken sie sich irgendwo, vielleicht sind sie woanders oder vielleicht sind sie tot.”

Unter den Terroristen waren laut Sellal Islamisten aus Algerien, Kanada, Tunesien, Ägypten, Mali, Niger und Mauretanien.

Sie alle gehörten der Gruppierung von Mokthar Belmokthar an. Der Algerier ist ein erfahrener Wüstenkrieger und gilt als Drahtzieher der Geiselnahme. Er finanziert seine Gruppe mit Enführungen, Zigaretten- und Waffenschmuggel.