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Jüdische Siedler hoffen auf neues Mandat für Netanjahu


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Jüdische Siedler hoffen auf neues Mandat für Netanjahu

Eine weitere Amtszeit Benjamin Netanjahus käme ihnen nur gelegen: Den jüdischen Siedlern im Westjordanland hat Israels Ministerpräsident versprochen, dass keine ihrer Siedlungen geräumt werde, wenn er im Amt bleibt. Gut eine halbe Million jüdische Siedler leben inzwischen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem.

Eine der größten jüdischen Siedlungen im Westjordanland ist Maale Adummim. Wenige Kilometer östlich von Jerusalem gelegen, Mitte der siebziger Jahre gegründet, heute gilt sie als Stadt. Was die Wähler hier umtreibt:

“Den meisten geht es um die wirtschaftlichen Probleme. Alle wissen, dass es nach den Wahlen Kürzungen geben wird, deshalb ist es ihnen sowieso egal.”

“Alle Israelis sind für das rechte Lager, nicht für die Linken. Wenn Netanjahu siegt, wenn er stark ist, dann wird er für den Friedensprozess mehr tun als die andere Seite.”

Palästinenser und Politikforscher erwarten das Gegenteil. Und selbst wenn sie es sich deswegen mit ihrem wichtigsten Partner, den USA, verscherzt: Eine Regierung Netanjahu 2 wird an der gegenwärtigen Siedlungspolitik festhalten.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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