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Abtrünnige Islamisten in Mali bieten Friedensgespräche an

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Abtrünnige Islamisten in Mali bieten Friedensgespräche an

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Ein Flügel der Islamisten-Gruppe Ansar Dine in Mali hat sich angeblich abgespalten und bietet Friedensverhandlungen an. In einem Communiqué betont die neue islamistische Bewegung ihre Eigenständigkeit, ruft zum politischen Dialog auf und fordert die malischen und französischen Truppen auf, ihre Gebiete im Nordosten des Landes zu verschonen.

Auf die malischen Soldaten ist ein schlechtes Licht gefallen: Menschenrechtsgruppen werfen ihnen Menschenrechtsverstöße in Sévaré, Niono, Mopti und anderen Ortschaften vor, in denen Leichen gefunden wurden.

Die Internationale Vereinigung für Menschenrechte FIDH geht Vorwürfen von Anwohnern nach, wonach die Soldaten bei ihrem Vormarsch Richtung Norden Tuareg und Araber hinrichteten. Sie sollen diese beschuldigt haben, die Islamisten zu unterstützen. Andere Getötete seien in Besitz von Waffen gewesen oder hätten sich nicht ausweisen können.

Frankreich und die EU reagierten besorgt. Der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian sprach von einem Risiko, dass die Vorwürfe stichhaltig seien, und forderte zu Wachsamkeit auf: Die Ehre stehe auf dem Spiel.