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Davos: David Cameron spricht über seine Europapläne

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Davos: David Cameron spricht über seine Europapläne

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Das Thema Europa lässt David Cameron nicht los: Heute geht es wieder darum, beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos.

Gestern hatte der Regierungschef angekündigt, Großbritannien solle über einen Verbleib in der EU abstimmen. Gewinne er die nächste Wahl, gebe es ein Referendum.

Man wolle sich von Europa nicht abwenden, sagt Cameron nun in Davos, im Gegenteil. Es gehe aber
um ein Europa, das offener sei, wettbewerbsfähiger,
flexibler – und darum, dass Großbritannien darin seinen Platz habe.

Viele kritisieren seit seiner Rede gestern, Großbritannien wolle sich in Europa nur die Rosinen herauspicken. Deutschland zum Beispiel ist aber auch bereit, über britische Wünsche zu sprechen – das sagt jedenfalls die Kanzlerin.

Seit gut sechs Jahren sei er in Europa dabei, sagt Schwedens Regierungschef Fredrik Reinfeldt in Davos; und Meinungsverschiedenheiten gebe es immer. Es gehe ja aber in Europa darum, das zu respektieren und zusammenzuarbeiten. Auch Angela
Merkel habe gesagt, man müsse sich die britischen Probleme und Ideen anhören und darüber reden.

Merkel und Cameron seien ja beide für Europa, sagt die EU-Kommissarin Neelie Kroes, ebenfalls in Davos. Unterschiedliche Länder mit unterschiedlichen Kulturen hätten aber eben unterschiedliche Wunschzettel.

Cameron warnte in Davos auch davor, verschiedenartige Länder mit ihrer Geschichte und ihren Traditionen mit Macht in eine zentralisierte politische Union hineinzuquetschen: Das sei dann nichts für Großbritannien.