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Griechenlands Regierung sagt Arbeitskampf den Kampf an

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Griechenlands Regierung sagt Arbeitskampf den Kampf an

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Seit rund einer Woche streiken sie schon. Nun will die Regierung in Athen die U-Bahnfahrer zum Arbeiten verpflichten. Sie drohte ihnen mit Festnahmen, sollten sie nicht ihren Streik beenden. Die zuständige Gewerkschaft kündigte bereits an, nicht nachzugeben.

Mit der Arbeitsniederlegung protestieren die U-Bahn-Fahrer gegen eine Anpassung ihrer Gehälter an die des öffentlichen Dienstes – das ist bis zu ein Viertel weniger Lohn.

Streikführer Antonis Stamatopoulos zeigt sich kämpferisch: “Wir protestieren jetzt. Und wenn sie Leute entlassen wollen, dann sollen sie das ruhig machen. Dann werden sie Tote von hier wegtragen. Hier wird weiter alles still stehen.”

Die Streiks, denen sich auch Bus- und Straßenbahnfahrer anschlossen, sorgten in den vergangenen Tagen für chaotische Zustände in Athen.

Etwa tausend Studenten, Arbeitslose, Behinderte und Rentner schlossen sich ihrerseits zu einem Protestmarsch zusammen. Sie kritisieren die letzten Reformen, die die Zahl der griechischen Arbeitslosen in Rekordhöhe schnellen ließen.