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Venezolanische Regierung warnt vor Attentatsplänen

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Venezolanische Regierung warnt vor Attentatsplänen

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Während der Präsident sich krankheitsbedingt nicht blicken lässt, zeigen seine Anhänger umso mehr Präsenz auf den Straßen: Zehntausende Venezolaner marschierten am Mittwoch durch Caracas. Anlass war der 55. Jahrestag des Sturzes des letzten Diktators. Doch hauptsächlich ging es hier um Hugo Chavez, der seit Anfang Dezember in Kuba zur Krebstherapie weilt und seidem nicht öffentlich gesehen wurde.

Sein Stellvertreter Nicolas Maduro warnte bei den Feierlichkeiten vor Attentatsplänen: Er wolle heute schwere Vorwürfe erheben. Seit mehreren Wochen verfolge man die Aktivitäten einiger Gruppen, die sich ins Land eingeschleust hätten, mit dem Ziel, Anschläge auf ihn und den Parlamentspräsidenten zu verüben.

Die Opposition kanzelte die Vermutungen als “Märchen” ab. Sie hielt ihrerseits eine Kundgebung zum Jahrestag ab, doch mit deutlich weniger Teilnehmern und bewusst abseits der rotgewandeten Chavez-Anhänger, um Konfrontationen zu vermeiden, wie es hieß. Zu Handgemengen kam es aber doch, als Oppositionelle ein Kamerateam des Staatsfernsehens angriffen.

Chavez selbst soll es besser gehen, er mache Witze und gebe Anweisungen für ein bevorstehendes Gipfeltreffen, erklärte der Außenminister.