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Bankenskandal überschattet Italiens Wahlkampf

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Bankenskandal überschattet Italiens Wahlkampf

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Rund vier Wochen vor der Parlamentswahl in Italien geht das Mitte-links-Bündnis unter Führung der Demokraten (PD) als Favorit ins Rennen. Die Allianz um Pierluigi Bersani unterstützen 34,1 Prozent der Befragten. Die geht aus einer Meinungsumfrage für den Sender RAI 3 hervor. Das Bündnis von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi wollen nur 26,6 Prozent der Italiener. Und auch der Trend spricht gegen Berlusconi,denn während seine Zustimmung abnimmt, kann Bersani in der Umfrage zulegen. Berlusconi könnte aber mit einer Mehrheit im Senat rechnen und damit dem Mitte-Linksbündnis das Leben schwer machen.
 
Berlusconis Tageszeitung Il Giornale, warf Übergangsministerpräsident Mario Monti vor, im Skandal um die angeschlagene Privatbank Monte Paschi di Siena versagt zu haben. Das alteingesessene Institut war durch Fehlspekulationen in eine Schieflage geraten und musste mehre Milliarden Euro Staatshilfen beantragen. Monti wies diese Vorwürfe zurück. Nicht die Aufsichtsbehörden seien das Problem. Dennoch erklärte er seine Bereitschaft im Parlament über das Thema zu sprechen. Für die Zeit nach der Parlamentswahl bot er der Mitte-Links-Allianz die Zusammenarbeit an.
 
Dem steht allerdings deren Zusammenarbeit mit der radikalen Linkspartei “Sinistra Ecologia Libertà” (SEL) entgegen. Allianz-Chef Pierluigi Bersani bestritt, dass er zur Auflösung dieses Wahlpakts bereit sei, um der Zusammenarbeit mit Monti, den Weg zu bahnen.
 
Monte Paschi di Siena selbst wehrt sich dagegen als Wahlkampfthema von der Politik ausgeschlachtet zu werden. Ihre Probleme, so ließ Italiens drittgrößte Bank mitteilen, gingen vor allem auf die Staatsschuldenkrise zurück. Und für die sind wohl Italiens wahlkämpfende Politiker verantwortlich.