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Neue Menschenrechtsverletzungen in Mali

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Neue Menschenrechtsverletzungen in Mali

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Im Nordosten von Mali hat das französische Militär seine Luftangriffe fortgesetzt. Südlich von Gao bombardierte es Stellungen bewaffneter Rebellen.
Deren Einheit scheint derweil zu bröckeln: Ein Flügel der Islamisten-Gruppe Ansar Dine hat sich angeblich abgespalten und bietet Friedensverhandlungen an.

Weiter im Norden sind die Rebellen vor drei Tagen aus Timbuktu abgezogen. Doch mit ihrem Weggang ist auch die Strom- und Wasserversorgung zusammengebrochen. Viele Menschen sind vor der Wasserknappheit aus der Stadt geflüchtet.

Neben Menschenrechtsverletzungen der islamischen Rebellen werden nun auch mehr und mehr Fälle in der malischen Armee bekannt: In Sévaré, Mopti und Niono sollen Soldaten zahlreiche Verdächtige umgebracht und ihre Leichen vergraben haben. Die Internationale Vereinigung für Menschenrechte forderte eine Untersuchung der Vorfälle.

Schwerwiegende Vorwürfe, denn der internationale Einsatz gegen die Rebellen wird durch Menschenrechtsverletzungen der Rebellen im Norden Malis begründet.