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Tote bei Ausschreitungen in Ägypten

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Tote bei Ausschreitungen in Ägypten

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Bei Ausschreitungen am zweiten Jahrestag des Aufstandes gegen Präsident Husni Mubarak sind in Ägypten mindestens fünf Menschen getötet worden. Gut 200 Menschen wurden verletzt, als Ordnungshüter und Demonstranten aneinandergerieten. Am Nachmittag hatten auf dem Tahrir-Platz in Kairo mehrere zehntausend Oppositionelle demonstriert. Sie werfen den regierenden Islamisten vor, sie hätten die “Ziele der Revolution von 2011 verraten.

Auch in anderen ägyptischen Provinzen gab es Demonstrationen gegen Staatspräsident Mursi und die Islamisten. “Wir haben es leid. Seit der Revolution geht es uns schlecht. Nichts ändert sich, es wird sogar noch schlimmer”, klagt Demonstrant Omar Kahlil in Alexandria.

In Ismailia am Suez-Kanal zündeten Randalierer das Parteibüro der Muslimbrüder an und verwüsteten das Gouverneursgebäude. Vor dem Amtssitz des Gouverneurs in Suez wurden vier Demonstranten erschossen.