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UCI will engere Zusammenarbeit mit WADA

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UCI will engere Zusammenarbeit mit WADA

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Der Radsportweltverband UCI will im Zuge des Dopingfalls Lance Armstrong enger mit der Welt-Anti-Doping-Agentur zusammenarbeiten und die zuvor gebildete, unabhängige Kommission wieder auflösen. Das Gremium sollte die Vorwürfe untersuchen, nach denen die UCI in den Fall Armstrong verwickelt oder zumindest von Details Kenntnis gehabt haben soll. UCI-Chef Pat McQuaid hat hohe Erwartungen an eine mögliche Kooperation.

“Ich hoffe, dass diese Lektionen und der Prozess der Wahrheitsfindung dazu führen, dass die jungen Fahrer von heute einen verändertes Wettkampffeld vorfinden werden”, sagte er am Freitag in London.

Seine eigene Rolle verteidigte der Ire unterdessen: “Zunächst einmal glaube ich, dass ich der Richtige bin, um den Radsport durch diese schwierige Zeit zu führen. Seit 2005 war der Kampf gegen Doping immer meine Priorität.”

McQuaids Vorgänger Hein Verbruggen hatte behauptet, Radprofis seien von der UCI bei verdächtigen Proben gewarnt worden. Diese Vorgehensweise könnte dazu gedient haben, um Dopingfälle mit einer Art Vorwarnsystem zu verhindern.