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Dijon räumt den Weinkeller aus

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Dijon räumt den Weinkeller aus

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Eigentlich ist die französische Stadt Dijon nicht so sehr für ihren Wein bekannt, sondern vielmehr für Senf. Aber diesmal spielt der Dijon-Senf nicht die Hauptrolle: Um das Stadtbudget aufzubessern hat der sozialistische Bürgermeister den Weinkeller unter dem Rathaus geöffnet und 3.500 Flaschen der besten und teuersten Weine versteigern lassen. Seit den sechziger Jahren hatte die Stadt Dijon Weine gesammelt und im Keller des Rathauses gelagert.

Die Auktion, die im Salon des ehemaligen Palastes der Herzöge von Burgund abgehalten wurde, stieß auf große Resonanz: Hunderte Interessenten waren gekommen, nicht nur aus Europa, sondern auch aus Asien. Den teuersten Tropfen erstand ein chinesischer Käufer: Eine Flasche Burgunder aus dem Jahr 1999 war ihm stolze 4.800 Euro wert.

Insgesamt brachte die Auktion rund 150.000 Euro ein. Das Geld soll vor allem für die Zahlung von Sozialhilfe an bedürftige Bürger verwendet werden.