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Islamisten brandschatzen Timbuktus Bibilothek

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Islamisten brandschatzen Timbuktus Bibilothek

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Französische und malische Truppen sind am Montag in Timbuktu eingerückt. Die Oasenstadt mit ihren 50.000 Einwohner ist wegen ihrer Moscheen, Bibliotheken und Mausoleen islamischer Gelehrter von internationaler Bedeutung. Während ihrer 10-monatigen Herrschaft haben die Islamisten zahlreiche Mausoleen zerstört, jetzt beim Abzug legten sie Feuer im Achmed-Baba-Institut. Es beherbergte rund 50.000 zum Teil Jahrhunderte alte Manuskripte.

“Wir zerstören alles, die Moschee, Sachen, die drei-,
vierhundert Jahre alt sind, sagten sie, weil ihre Religion dies nicht akzeptiere”, erläutert ein empörter Bibliothekar der weltberühmten Einrichtung.

Das Ausmaß der von den Islamisten angerichteten Zerstörung läßt sich noch nicht abmessen, da zahlreiche Manuskripte vor den Extremisten versteckt wurden.

Das Institutsgebäude war war erst vor vier Jahren eröffnet worden. Der mehrere Millionen Euro teuer Bau ist ein Geschenk Südafrikas.

Nach Ansicht des französischen Staatspräsidenten François Hollande ist der Militäreinsatz in Mali ein voller Erfolg. Man sei dabei, die Schlacht zu gewinnen, erklärte Hollande nach der Einnahme von Timbuktu.

Die USA planen eine Drohnenbasis in Nordwestafrika einzurichten. Wie die “New York Times” berichtet sollen die unbemannten Aufklärungsflugzeuge in Malis Nachbarstaaten Niger und Burkina Faso stationiert werden. Die Drohnen sollen so schnell wie möglich die französische Intervention in Mali unterstützen