Eilmeldung

Eilmeldung

Jagd auf Islamisten in Timbuktu

Sie lesen gerade:

Jagd auf Islamisten in Timbuktu

Schriftgrösse Aa Aa

In der ehemaligen Islamistenhochburg Gao rächen sich die, die seit Monaten unter den – wie der französische Präsident Francois Hollande sagt – “Terroristen” leiden mussten. Seit die Franzosen die der Al Kaida nahestehenden Rebellen vertrieben haben, jagen junge Malier nun die, die nicht davonkamen. Von grausamen Vergeltungsakten wird berichtet.
 
Frankreich ist derzeit mit 2900 Soldaten in Mali vertreten. Mehr sollen folgen. Am Montag traf in Dakar ein Schiff aus Frankreich ein, das hunderte Männer Verstärkung, Fahrzeuge und weiteres Material zur Verstärkung des Einsatzes lieferte. Die westafrikanische Staatengemeinschaft Ecowas sowie der Tschad haben ebenfalls die Entsendung mehrerer tausend Soldaten zugesagt.
 
In der historischen Oasenstadt Timbuktu, deren Kulturschätze zum Weltkulturerbe der Unesco gehörten, freuen sich die Malier über die Ankunft der Franzosen. Viele der Kulturschätze Timbuktus, wie zum Beispiel jahrhundertealte, wertvolle Manuskripte, wurden von den Islamisten zerstört. Die Bibliobetk Achmed Baba ist ein Trümmerhaufen.