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Ägypter kümmern sich weiter nicht um Ausgangssperren

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Ägypter kümmern sich weiter nicht um Ausgangssperren

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Ägypten kommt nicht zur Ruhe: Auch in der Hauptstadt Kairo gibt es weiter Zusammenstöße zwischen Jugendlichen und der Polizei. Sie haben seit dem Wochenende aber etwas nachgelassen.

Der Oppositionspolitiker Mohammed ElBaradei will nun schnell ein Treffen zwischen Staatspräsident und Regierungsgegnern. Auch die islamistischen Parteien sollten dabeisein, verlangt er, ebenso wie Innen- und Verteidigungsminister.

Noch vor zwei Tagen hatte er dagegen ein Gesprächsangebot des Präsidenten abgelehnt. Jeder Dialog sei derzeit reine Zeitverschwendung, teilte ElBaradei da noch mit.

Besonders angespannt bleibt die Lage in den Provinzen am Suezkanal – dort, wo der Präsident den Ausnahmezustand verhängt hat. Dazu gehört auch eine abendliche und nächtliche Ausgangssperre, die aber von den Menschen in Port Said, Suez und Ismailia fröhlich missachtet wird.

Bei Unruhen in diesen Städten waren in den letzten Tagen mehr als fünfzig Menschen getötet worden. Auslöser waren Todesurteile gegen Fußballanhänger aus der Gegend, die damit für tödliche Ausschreitungen nach einem Spiel letztes Jahr bestraft wurden.

  • 21/01/2012 - Cairo.
  • 25/01/2012 - Cairo.
  • 25/01/2012 - Cairo.
  • 25/01/2012 - Cairo.
  • 26/01/2012 - Cairo.
  • 26/01/2012 - Cairo.
  • 26/01/2012 – Port Said.
  • 27/01/2012 – Port Said.
  • 27/01/2012 – Funerals in Port Said.
  • 27/01/2012 – Port Said.
  • 28/01/2012 – Cairo.
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  • 28/01/2012 – Port Said.
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  • 29/01/2012 – Port Said.
  • 29/01/2012 – Port Said.
  • 29/01/2012 – Port Said.
  • 30/01/2012 – Cairo.

Unrest in Egypt, two years after the Revolution