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Gericht fordert Millionen vom Schwiegersohn des spanischen Königs

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Gericht fordert Millionen vom Schwiegersohn des spanischen Königs

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Am Mittwoch haben der spanische Kronprinz Felipe und seine Frau Letizia die Tourismus-Messe in Madrid besucht.
Obwohl der Thronfolger an diesem Tag seinen 45. Geburtstag feierte, war die Stimmung wohl nicht ganz ungetrübt.

Denn Felipes Schwager, Iñaki Urdangarín, muss gemeinsam mit einem ehemaligen Geschäftspartner
eine Sicherheitsleistung von mehr als acht Millionen Euro bei Gericht hinterlegen.

Die beiden stehen im Verdacht, über eine gemeinnützige Stiftung Finanzmittel der Regionalregierungen auf den Balearen und in Valencia in Millionenhöhe veruntreut zu haben.

Der ehemalige Handball-Profi ist seit 1997 mit König Juan Carlos’ Tochter Cristina verheiratet. Die Korruptions-Affäre beschädigte das Ansehen des Königshauses.

Dass Juan Carlos im vergangenen Jahr auf Elefantenjagd ging, während seine Landsleute unter der Wirtschaftskrise litten, sorgte für weiteren Verdruss.

Anfang Januar berichtete die Tageszeitung “El Mundo”, die Zustimmung für die Monarchie sei auf einen “historischen Tiefstand” gefallen.