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Hillary Clinton nimmt Abschied von der Weltbühne

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Hillary Clinton nimmt Abschied von der Weltbühne

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Drei Tage bevor sie aus dem Amt scheidet, hat sich die US-Außenministerin Hillary Clinton den Fragen eines internationalen Publikums gestellt. Clinton warnte vor einer Eskalation der gegenwärtigen Konflikte in Nordafrika und bekräftigte die kritische Haltung der USA gegenüber Iran, Kuba und Nordkorea.

Kritisch äußerte sie sich auch zur innenpolitischen Lage in den USA. “Man kann seiner Parteilinie folgen und von der Richtigkeit der eigenen Position überzeugt sein”, so Clinton, “aber die Demokratie und ganz besonders der Prozess der Gesetzgebung erfordern Kompromisse. Wir können nicht zulassen, dass Kompromiss zu einem Tabuwort wird, denn das könnte in Fanatismus enden.”

Hinsichtlich ihrer Zukunftspläne hielt sich Clinton bedeckt, trotz der Spekulation in aller Welt, dass sich noch einmal versuchen könnte, die erste Präsidentin der USA zu werden. “Ich freue mich darauf, meine Amtszeit als Außenministerin zu beenden”, so die Politikerin, “und 20 Jahre Schlafmangel aufzuholen.”

“Diese Diskussionsrunde vor der Weltöffentlichkeit hat Hillary Clintons globale Beliebtheit unter Beweis gestellt”, so der Washington-Korrespondent von Euronews. “Mehrfach wurde sie gefragt, ob sie 2016 als Präsidentschaftskandidatin antreten werde. Diese Antwort blieb sie schuldig, aber sie hat eine Fortsetzung ihrer Memoiren angekündigt.”