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Teure Autos sollen Fiat retten

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Teure Autos sollen Fiat retten

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Fiat setzt verstärkt auf den Luxussektor: Der italienische Autobauer hat ein neues Maserati-Produktionswerk bei Turin eingeweiht. 1.500 Menschen sollen hier für die Produktion eines neuen Maserati-Viertürers sowie des Sportwagens Ghibli beschäftigt werden. Das Werk ist der erste Teil eines Produktionszentrums für Luxusautos. Fiat-Chef Sergio Marchionne hofft, damit die Bilanz aufbessern zu können. “Wir sind entschlossen, alle unsere italienischen Werke als Produktionsstätten für Fahrzeuge für den weltweiten Markt zu nutzen”, sagte er bei der Eröffnung. “Die Autos, die in Turin produziert werden, sind wichtig, um eine neue Phase der Expansion im Luxusbereich einzuleiten.”

Dass diese Strategie aufgehen könnte, beweist die Fiat-Tochter Chrysler: Während der Mutterkonzern 2012 bloß seine Verluste etwas reduzieren konnte, fuhr Chrysler einen Nettogewinn in Höhe von 1,2 Milliarden Euro ein und konnte seinen Marktanteil in den USA auf 11,2 Prozent steigern. Auch im laufenden Jahr soll die US-Tochter glänzen und ihren Gewinn auf 1,6 Milliarden Euro erhöhen.