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UNO-Beauftragter wirft beiden Seiten Zerstörung Syriens vor


Syrien

UNO-Beauftragter wirft beiden Seiten Zerstörung Syriens vor

Bald zwei Jahre währen in Syrien nun schon die Proteste und dann der Bürgerkrieg: Aber immer noch ist keine Lösung in Sicht, im Gegenteil.

Der Sonderbeauftragte der UNO malt die Lage in dunkelsten Farben. Syrien werde zerstört, sagt Lakhdar Brahimi. Keine der beiden Seiten höre das gern, aber faktisch arbeiteten sie gemeinsam daran, Syrien zu zerstören.

Die jüngste Gräueltat hat sich in der Stadt Aleppo ereignet: Dort wurden nach Angaben von Regierungsgegnern mehr als sechzig, womöglich sogar über hundert Tote entdeckt. Offenbar handelt es sich zumeist um junge Männer, gefesselt und durch Kopfschuss umgebracht. Wer sie waren und was hinter ihrem Tod steckt, ist unbekannt.

Der Staatschef selbst hat unterdessen seltenen Grund zur Freude: Frau Assad erwartet offenbar Nachwuchs, weiß eine libanesische Zeitung zu berichten. Es wäre für das Paar das vierte Kind. Derartige Gerüchte sind nicht neu; eine Bestätigung gibt es nicht.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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