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US-Wirtschaft enttäuscht - Fed setzt Anleihen-Ankaufprogramm fort

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US-Wirtschaft enttäuscht - Fed setzt Anleihen-Ankaufprogramm fort

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Die Wirtschaft der USA bleibt instabil: Im vierten Quartal 2012 fiel das Bruttoinlandsprodukt laut einer ersten Schätzung des Handelsministeriums im Jahresvergleich um 0,1 Prozent – der erste Rückgang seit dreieinhalb Jahren. Zwar hatten Experten damit gerechnet, dass sich das Wachstumstempo abschwächen würde, aber sie waren noch von einem leichten Plus von 1,1 Prozent ausgegangen.

Damit endete das Jahr 2012 für die USA enttäuschend. In den ersten drei Quartalen hatte die größte Volkswirtschaft der Welt noch zulegen können. Das Minus zu Jahresende hat vor allem mit rückläufigen Staatsausgaben und schwachen Exporten zu tun.

Die Zahlen sind ein Dämpfer für die Federal Reserve, die seit langem versucht, die US-Wirtschaft mit Hilfe einer expansiven Geldpolitik auf Touren zu bringen. Die Resultate lassen zu wünschen übrig – dennoch will Fed-Chef Ben Bernanke das Anleihen-Ankaufprogramm im Volumen von rund 60 Milliarden Euro monatlich fortsetzen. Den Leitzinssatz belässt die Notenbank auf seinem Rekordtief von 0 bis 0,25 Prozent. Damit soll die Konjunktur endlich in Schwung gebracht werden, vor allem der Privatkonsum, traditionell eine der Hauptstützen der US-Wirtschaft.

Auch die hohe Arbeitslosigkeit macht den Experten Sorgen. Die Fed will den Leitzinssatz niedrig halten, bis die Arbeitslosenquote auf 6,5 Prozent zurückgegangen ist – vorausgesetzt, die Inflation überschreitet nicht die Marke von 2,5 Prozent.