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Nach dem Geiseldrama - Cameron besucht Algerien

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Nach dem Geiseldrama - Cameron besucht Algerien

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Zwei Wochen nach dem Geiseldrama auf einer Gasförderanlage hat Großbritanniens Premierminister David Cameron Algerien besucht.

Am Flughafen in Algier wurde er von seinem algerischen Amtskollegen Abdelmalek Sellal empfangen.

Es war die erste Algerien-Reise eines britischen Regierungschefs seit der Unabhängigkeit des Landes vor 51 Jahren, an die Cameron mit einer Kranzniederlegung gedachte.

Sein Besuch galt aber eher der wachsenden Bedrohung durch den Terrorismus in der Region.

“In Ländern wie Mali, genau wie in Somalia auf der anderen Seite Afrikas, braucht es eine Kombination aus Sicherheitsmaßnahmen, Hilfe, Politik und Problemlösungen. Eine intelligente Herangehensweise, die alles umfasst, was die Länder dieser Region brauchen – um sie sicherer zu machen. Aber auch, um uns sicherer zu machen.”

Bei dem Geiseldrama im Januar waren über 30 Ausländer getötet worden, darunter 6 Briten.
Auch viele Algerier kamen ums Leben. Islamistische Terroristen hatten die Anlage besetzt.

Die gewaltsame Befreiung der Geiseln durch die algerische Armee hatte Cameron – wie andere Staats- und Regierungschefs – scharf kritisiert.