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Nach Berichten über einen israelischen Luftangriff auf ein Ziel in Syrien ist die Lage im Nahen Osten gespannt. Syrien und der Iran drohten mit Vergeltungsschlägen. Israelische Sicherheitskreise hatten verlauten lassen, man habe einen Waffentransport der Hizbollah nahe der syrisch-libanesischen Grenze angegriffen. Das syrische Staatsfernsehen berichtete hingegen von einem Luftangriff auf ein Forschungszentrum.

Russland drückte seine “tiefe Besorgnis” über die Entwicklungen aus: “Sollte sich diese Meldung bestätigen, wäre das ein grober Verstoß gegen grundlegende Normen des Völkerrechtes”, erklärte der Sprecher des russischen Außenministerium.

Auch in der Türkei werden die Entwicklungen im Nachbarland mit wachsender Sorge verfolgt: “Wir beobachten die Entwicklungen über die Medien. Allerdings zeigt dieser Zwischenfall, wie kompliziert die Lage in Syrien geworden ist und dass sie eine Gefahr für den Frieden in der Region geworden ist”, erklärte ein Sprecher des türkischen Außenministeriums.

Wie aus US-Regierungskreisen in Washington verlautet, demonstriert der Luftschlag die Entschlossenheit Israels sicherzustellen, dass die Hizbollah keinen Nutzen aus dem zunehmenden Chaos in Syrien ziehen kann.

Nach Ansicht israelischer Militärexperten haben weder die Hizbollah noch die syrische Regierung Interesse an einem Vergeltungsschlag.

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