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Berlinale 2013

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Berlinale 2013

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Berlin ist bereit für die große Bärenshow. Am 7. Februar startet das 63. Internationale Film Festival mit einer prallen Filmauswahl. 19 Beiträge sind im Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären. Berlinale-Chef Dieter Kosslick ist zufrieden mit dem diesjährigen Festival-Programm.
“Wir haben ein gemischten Wettbewerb mit sehr jungen Filmemachern, es gibt viele Beiträge aus Osteuropa, beziehungsweise von osteuropäischen Regisseuren. Gleichzeitig sind viele amerikanische Independent-Filme mit dabei, sowohl im Wettbewerb, als auch im Gesamtprogramm. Und wir haben große Filmproduktionen aus Hollywood und Asien, wie den Eröffnungsfilm von Wong Kar-Wei, die Weltpremiere des neuen Films von Steven Soderbergh oder Bille Augusts ‘Nachtzug nach Lissabon’.”

Wong Kar-Wei, der Großmeister des chinesischen Films präsentiert nicht nur sein neues, episches Kampf-Drama “The Grandmaster”, er ist außerdem Präsident der diesjährigen Jury und wird mit Kollegen wie dem US-Schauspieler Tim Robbins, der iranischen Regisseurin Shirin Neshat oder dem Deutschen Andreas Dresen über die Werke anderer urteilen.

Der Däne Bille August präsentiert außer Konkurrenz die Romanverfilmung “Nachtzug nach Lissabon” mit Jeremy Irons, Jack Huston, Martina Gedeck, August Diehl, Christopher Lee, und Charlotte Rampling. Der Film erzählt die Geschichte eines Lehrers, der sich auf die Spuren eines geheimnisvollen portugiesischen Autors begibt.

“Viele Beiträge beschäftigen sich in diesem Jahr mit Menschen, die in komplizierten Situation festsitzen, aus denen sie nicht herauskommen”, so Kosslick über die Themenauswahl. “Das ist bei den beiden französischen Filmen ‘Camille Claudel’ und ‘Die Nonne’ der Fall. Der eine spielt in der Psychiatrie, der andere im Kloster, es sind geschlossene Systeme, denen die Menschen nicht entkommen können.”

Das französische Kino und seine Stars sind stark vertreten Wettbewerb. “Camille Claudel 1915” von Bruno Dumont mit Juliette Binoche, “Elle s’en va” von Emmanuelle Bercot mit Catherine Deneuve und “Die Nonne” von Guillaume Nicloux mit Isabelle Huppert (und Martina Gedeck) kämpfen um den Goldenen Bären.

Großes Kino verspricht “Side Effects” von Steven Soderbergh mit Jude Law, Catherine Zeta-Jones und Channing Tatum.

Ebenfalls mit dabei sind die Kultregisseure Gus Van Sant, Ken Loach, Michael Winterbottom und Richard Linklater.

Mehr als 400 Filme aus 70 Ländern sind in den verschiedenen Sektionen der Internationalen Filmfestspiele Berlin zu sehen. Vom 7. bis 17. Februar.

Die Filme im Wettbewerbsprogramm der Berlinale:

“Gold” von Thomas Arslan (Deutschland), mit Nina Hoss, Uwe Bohm, Peter Kurth

“Layla Fourie” von Pia Marais (Südafrika), mit August Diehl

“Paradies: Hoffnung” von Ulrich Seidl (Österreich), mit Melanie Lenz, Vivian Bartsch

“Die Nonne (“La Religieuse”) von Guillaume Nicloux (Frankreich), mit Isabelle Huppert, Martina Gedeck

“Elle s’en va” (“On my Way”), von Emmanuelle Bercot (Frankreich), mit Catherine Deneuve

“Camille Claudel 1915” von Bruno Dumont (Frankreich), mit Juliette Binoche

“Promised Land” von Gus Van Sant (USA), mit Matt Damon, John Krasinski, Frances McDormand

“Side Effects” von Steven Soderbergh (USA), mit Jude Law, Catherine Zeta-Jones, Channing Tatum

“Prince Avalanche” von David Gordon Green (USA), mit Paul Rudd, Emile Hirsch

“Vic+Flo haben einen Bären gesehen” (“Vic+Flo ont vu un ours”) von Denis Côté (Kanada)

“The Necessary Death of Charlie Countryman” von Fredrik Bond (Schweden), mit Shia LaBeouf, Evan Rachel Wood, Mads Mikkelsen

“Geschlossener Vorhang” (“Parde”) von Jafar Panahi und Kambozia Partovi (Iran), mit Jafar Panahi

“A Long and Happy Life” (“Dolgaya schastlivaya zhizn”) von Boris Khlebnikow (Russland)

“Child’s Pose” (“Pozitia Copilului”) von Calin Peter Netzer (Rumänien)

“Harmony Lessons” (“Uroki Garmonii”) von Emir Baigazin (Kasachstan)

“An Episode in the Life of an Iron Picker” (“Epizoda u zivotu beraca zeljeza”) von Danis Tanovic (Bosnien und Herzegowina)

“Gloria” von Sebastián Lelio (Chile)

“Nobody’s Daughter Haewon” (“Nugu-ui Ttal-do Anin Haewon”) von Hong Sangsoo (Südkorea)

“In the Name of” (“W imie…”) von Malgoska Szumowska (Polen)

Außer Konkurrenz:

“The Grandmaster” (“Yi dai zong shi”) von Wong Kar-Wai (China), mit Tony Leung

“Nachtzug nach Lissabon” von Bille August (Dänemark), mit Jeremy Irons, Jack Huston, Martina Gedeck, August Diehl, Christopher Lee,
Charlotte Rampling

“The Croods” von Kirk De Micco und Chris Sanders (USA), mit den Stimmen von Nicolas Cage, Emma Stone, Ryan Reynolds

“Before Midnight” von Richard Linklater (USA), mit Ethan Hawke, Julie Delpy

“Dark Blood” von George Sluizer (Niederlande), mit River Phoenix (gestorben 1993)