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Dutzende Tote bei Explosion in Mexiko-Stadt

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Dutzende Tote bei Explosion in Mexiko-Stadt

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Bei einer Explosion in der Zentrale des staatlichen Ölkonzerns Pemex in Mexiko-Stadt sind mindestens 32 Menschen getötet und mehr als hundert verletzt worden. Die Rettungskräfte suchen weiter nach Verschütteten. Die Zahl der Opfer könnte also noch steigen.

Die genaue Ursache der Detonation im Keller des Gebäudes, die sich kurz vor Feierabend ereignete, ist noch unklar. Vier Etagen wurden schwer beschädigt. Mexikanischen Medien zufolge kam es zu einer Überhitzung der Klimaanlage. Der Vorsitzende der Gewerkschaft des Unternehmens machte die mangelhafte Wartung der Heiz- und Kühlanlage für das Unglück verantwortlich.

Für den Erdölkonzern Pemex ist es nicht der erste tödliche Unfall. Im September vergangenen Jahres kamen bei einer Explosion in einem Gaslager im Norden des Landes 30 Menschen ums Leben. Das Unternehmen steht immer wieder wegen der zahlreichen Sicherheitsprobleme in der Kritik.

Präsident Enrique Peña Nieto begab sich zum Unglücksort und besuchte später Verletzte, die in einem Krankenhaus der Hauptstadt behandelt werden. Er versprach eine gründliche Untersuchung des Unfalls. Der Staatschef erklärte zudem die Rettung der Verschütteten zur absoluten Priorität. Die Mannschaften sichern derzeit das Gebäude und wollen die Suche am Morgen wieder aufnehmen.