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70 Jahre Schlacht um Stalingrad

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70 Jahre Schlacht um Stalingrad

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Es war der Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg und eine der verlustreichsten Kriegsphasen der Menschheitsgeschichte. 70 Jahre nach der Schlacht um Stalingrad gedenkt Russland am heutigen Samstag des Sieges über die deutschen Truppen in der Wolgastadt. Mehr als 700 000 Menschen kamen damals ums Leben.

Kein anderes Land hatte so viele Weltkriegs-Tote
zu beklagen wie die Sowjetunion – nach Schätzungen bis zu 27 Millionen.

Wladimir Putin, Präsident der Russischen Föderation:

“Wir müssen alles tun, um die Erinnerung an Stalingrad und seine Wahrheit lebendig zu halten. Wir müssen die Versuche der Verfälschung der Ereignisse des Zweiten Weltkrieges bekämpfen und diejenigen, die versuchen, die Fakten ihren politischen Vorstellungen anzupassen und schamlos die heldenhaften Taten derer ausradieren wollen, die die Welt befreit haben.”

Bei den monatelnagen Kämpfen um den “Kessel von Stalingrad” waren bei Temperaturen bis zu minus 43 Grad Tausende auch an Kälte und Hunger gestorben.

Seit 1961 heißt Stalingrad Wolgograd, nennt sich aber zu Ehren des Jahrestages für einen Tag wieder nach Sowjetdiktator Josef Stalin (1879-1953),
trotz Protesten von Menschenrechtlern.

Als Zeichen der Versöhnung reisen auch Nachkommen deutscher Soldaten zu einem Staatsakt nach Stalingrad, heute Wolgograd.