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Hillary Clintons kurzer Weg zum langen Abschied

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Hillary Clintons kurzer Weg zum langen Abschied

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Wie einen Rockstar feierten Mitarbeiter des US-Außenministeriums ihre Chefin am allerletzten Arbeitstag. Hillary Clinton freute sich über die gefühlsgeladenen Bilder – und sagte keinen Ton
zur Präsidentschaftswahl 2016.

Auf dem Weg zum höchsten Staatsamt müsse man durch die “höchste, härteste Glasdecke” für weibliche Karrieren, hatte sie nach ihrem ersten, gescheiterten Versuch gesagt. Barack Obama darf 2016 nicht mehr antreten.

Hillary Clinton:

“Ich bin sehr stolz darauf, Außenministerin gewesen zu sein. Ich werde Sie vermissen. Dann klingele ich durch, nur um zu reden.”

Hillary Clinton war die dritte Frau an der Spitze des US-Außenministeriums. Zickig und männermordend, wie oft von Gegnern unterstellt, sei Clinton nicht, so Carl Bernstein in einem Portrait in der “Washington Post”. Allerdings betrachte sie Umfeld und Optionen mit militärischer Stringenz.

Clintons Nachfolger John Kerry wurde unmittelbar nach ihrem Abschied vereidigt.

Die Lage in Syrien, der Atomstreit
mit Iran und der festgefahrene Nahost-Friedensprozess dürften auch für ihn zu den
wichtigsten Herausforderungen zählen.