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Mit Pomp und Pathos: Russland gedenkt Stalingrad

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Mit Pomp und Pathos: Russland gedenkt Stalingrad

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Russland erinnert an den Triumph der Roten Armee über die deutschen Soldaten in der Schlacht von Stalingrad vor 70 Jahren. Vor etwa 20.000 Zuschauern marschierten im Stadtzentrum von Stalingrad, dem heutigen Wolgograd, bei frostigem Wetter 650 Soldaten in historischen Uniformen zu einer Militärparade auf. Veteranen legten an der Gedenkstätte auf dem Mamajew-Hügel Blumen und Kränze an der Ewigen Flamme nieder.

In den monatelangen Kämpfen waren mehr als 700.000 Soldaten ums Leben gekommen. Der Sieg der Roten Armee über die Deutschen gilt als einer der Wendepunkte im Zweiten Weltkrieg. Die Reste der deutschen 6. Armee hatten am 2. Februar 1943 in Stalingrad vor den sowjetischen Truppen kapituliert. Der Sieg der Roten Armee gilt als ein Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg. Die
monatelange Schlacht und Temperaturen bis zu minus 43 Grad kosteten mindestens 150.000 Deutschen, Zehntausenden Verbündeten und 500.000 Russen das Leben.

Kremlchef Wladimir Putin sagte, Stalingrad sei ein Symbol des wahren Patriotismus und der Unbesiegbarkeit seines Landes. Mit martialischem Pathos wandte sich Vizeregierungschef Dmitri Rogosin bei der Militärschau an die Einwohner der Stadt. “Unsere Großväter und Väter haben hier um jedes Gebäude und um jede Straße gekämpft”, rief Rogosin. Die russischen Waffenfabriken würden wiederaufleben. “Jeder Feind und potenzielle Angreifer sollte dies sehen, verstehen und fühlen”, sagte der frühere Nato-Botschafter.