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Tote bei Selbstmordattentat im Irak

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Tote bei Selbstmordattentat im Irak

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Ein Selbstmordattentäter hat im Irak eine
Polizeizentrale angegriffen und mindestens 30 Menschen mit in den Tod gerissen. Nach Behördenangaben zündete der Mann in der nordirakischen Stadt Kirkuk eine Autobombe.
Zuletzt waren am 23. Januar 40 Menschen getötet worden, als sich ein Selbstmordattentäter inmitten einer Trauergesellschaft schiitischer Turkmenen in die Luft gesprengt hatte. In dem ölreichen
Gebiet gibt es starke Spannungen zwischen verschiedenen Volksgruppen.

Auch gut ein Jahr nach dem Abzug der
US-Truppen kommt der Irak nicht zur Ruhe.
Fast täglich wird von Anschlägen, Angriffen oder Racheakten zwischen den verschiedenen Gruppen berichtet.

Der Irak leidet unter einem Machtkampf zwischen Schiiten und Sunniten, der nach dem Abzug der US-Armee Ende 2011 neu entbrannte. Seitdem gibt es häufig Anschläge, die meist dem irakischen Ableger des sunnitischen Terrornetzes Al-Kaida zugeschrieben werden. Die sunnitischen Muslime fühlen sich von der Regierung Al-Maliki benachteiligt. Unter Ex-Diktator Saddam Hussein waren wiederum die Anhänger des schiitischen Islam diskriminiert worden.