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Kreditkartenskandal: Gold, Luxusautos und teure Reisen

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Kreditkartenskandal: Gold, Luxusautos und teure Reisen

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Es ist einer der größten Betrugsfälle in den USA: 18 Menschen müssen sich vor Gericht verantworten, zahlreiche Anwesen wurden von der Polizei durchsucht. Scheinfirmen waren in die Betrügereien involviert. Offenbar gelang es den Tätern, mit gefälschten Identitäten an Zehntausende Kreditkarten zu gelangen und so enorme Schulden anzuhäufen, die nie zurückgezahlt wurden. Laut FBI ist ein Schaden von knapp 150 Millionen Euro entstanden.

US-Staatsanwalt Paul Fishman erklärte: “Sie versteckten bei sich zu Hause Zehntausende Euro Bargeld. Bei einem Angeklagten wurden bei einer Durchsuchung allein etwa 50.000 Euro entdeckt, das Geld steckte im Ofen. Und die beteiligten Händler, Juwelierhändler in Jersey City, tauschten die Summen dann in Gold. Wir setzen unsere Ermittlungen weiter fort und versuchen, sicher zu stellen, was wir finden können.”

Die ergaunerte Beute wurde ins Ausland verschoben: Nach Pakistan, Indien, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Kanada, Rumänien, China und Japan.

Mit dem Rest sollen die Verdächtigen auf großem Fuß gelebt haben: Mit Luxusautos, teurer Kleidung, exklusiven Reisen und Unterhaltungselektronik.
Werden die Angeklagten verurteilt, drohen ihnen bis zu 30 Jahre Gefängnis.