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Syrien-Krise Hauptthema bei islamischem Gipfel

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Syrien-Krise Hauptthema bei islamischem Gipfel

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Die Syrien-Krise hat den ersten Tag der Konferenz der Organisation für Islamische Zusammenarbeit in Kairo bestimmt. Ägyptens Präsident Mohammed Mursi warnte vor einer Militär-Intervention in Syrien.

“Wir streben eine politische Lösung für Syrien an, um eine geografische und ethnische Teilung zu vermeiden”, erklärte sein Außenminister. “Wir sprechen uns für einen schnellen und friedlichen Machtwechsel aus. Wir sollten auf die Forderungen des syrischen Volkes eingehen.”

Thema war auch Israels Siedlungspolitik in den besetzten Palästinensergebieten. Zudem beklagten die Palästinenser finanzielle Engpässe. Versprochene Hilfen seien nicht eingetroffen, erklärte der palästinensische Chefunterhändler: “Die arabischen Staaten hatten auf ihrem Gipfel beschlossen, die Palästinenserbehörde mit rund 74 Millionen Euro monatlich zu unterstützen. Bis heute ist das aber nicht umgesetzt worden.”

Bei dem Treffen geht es auch um die Militärintervention in Mali sowie religiöse Spannungen in mehreren Staaten. Der Organisation gehören 57 Staaten an. Unter der Teilnehmern ist Mahmud Ahmadinedschad, der als erster iranischer Präsident seit mehr als 30 Jahren nach Ägypten reiste. Der tunesische Präsident Marzouki sagte wegen der Unruhen in seinem Land seine Teilnahme an der Konferenz ab.