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Islam-Gipfel berät über Friedensplan für Syrien

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Islam-Gipfel berät über Friedensplan für Syrien

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Der Gipfel der Organisation für islamische Kooperation in Kairo hat die syrischen Konfliktparteien zum Dialog aufgerufen. Die 56 Mitgliedstaaten der Organisation forderten ein Ende der Gewalt in Syrien.

Regime und Opposition müssten endlich an den Verhandlungstisch. Ägyptens Präsident Mohammed Mursi hatte sich gegen eine militärische Intervention ausgesprochen. Sein Land, der Iran und die Türkei berieten getrennt zu der Lage in dem Krisenland.

Der iranische Außenminister erklärte: “Wir hoffen, eine Lösung für Syrien zu finden. Alle hier versuchen ein Ende der Gewalt zu erreichen. Ich betone alle, auch die Opposition. Ich hoffe, dass ein Fahrplan für den Frieden gefunden werden kann.”

Der jemenitische Außenminister unterstrich: “Die anhaltende Gewalt in Syrien wird nicht nur zum Zusammenbruch des Landes führen, sondern auch die Beziehungen Syriens mit anderen Ländern beeinflussen.”

Mahmud Ahmadinedschad, der als erster iranischer Präsident seit mehr als 30 Jahren Ägypten besuchte, bot Kairo eine strategische Allianz und finanzielle Unterstützung an. Zudem müssten ägyptische Staatsbürger keine Visa für den Iran mehr beantragen.