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Spiel mit dem Badminton-Roboter

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Spiel mit dem Badminton-Roboter

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Über Netz muss er, immer wieder. Badminton-Champions spielen sich warm. Ziemlich monoton. Das könnte demnächst auch ein künstlicher Gegner übernehmen.

Belgische Forscher haben einen Badminton-Roboter entwickelt, der schneller beschleunigt als ein Formel-1-Wagen. Gewissermaßen ein Schläger auf Rädern, ausgestattet mit Steoroskop-Blick und drei Rechnern. Motoren sorgen für die nötige Muskelkraft.
Zentrale Schaltstelle des Roboters ist eine Software, die die Flugbahn des Federballs zuverlässig und in Windeseile voraus berechnet.
Der Arm mit dem Badmintonschläger sitzt auf einem Schlitten und fährt auf einer horizontalen Hauptachse auf und ab.
“Wir haben den Roboter zu Demonstrationszwecken entwickelt, um neue Technologien und Konzepte zu illustrieren”, erklärt Wim Symens vom Forschungszentrum FMTC. “Das erschien uns ziemlich außergewöhnlich. Einen Badminton-Roboter gab es noch nicht, da hier ist der erste, jeder kann gegen ihn antreten.”

Der Roboter ist in der Lage, in kürzester Zeit seine Richtung zu wechseln. Der künstliche Trainer wiegt insgesamt 50 Kg und beschleunigt in Sekundenschnelle, muss jedoch ebenso rasant wieder abbremsen, dabei wirken enorme Kräfte, die das System dank spezieller Industriestoßdämpfer und Bremsbeläge problemlos absorbiert.

Erstmal beherrscht er nur das Grundlinienspiel, soll er sich aber in absehbarer Zeit mithilfe eines Magnetfeldes frei durch den Raum bewegen können.

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