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EU-Haushalt: Geringere Ausgaben als früher

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EU-Haushalt: Geringere Ausgaben als früher

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Mit dem neuen Haushalt wird die EU in den kommenden sieben Jahren erstmals weniger Geld ausgeben als in der Vergangenheit. Der Finanzrahmen 2014 bis 2020 soll 960 Milliarden Euro betragen, für die tatsächlichen Auszahlungen sind jedoch nur 908 Milliarden Euro vorgesehen.
“Die Verpflichtungen belaufen sich auf 960, die Auszahlungen aber nur auf 908 Milliarden Euro”, moniert der Chef der Liberalen im Europaparlament Guy Verhofstadt. “Mit anderen Worten: Wir werden ein Haushaltsloch von 52 Milliarden Euro haben. “Daheim aber sagen die Staats- und Regierungschefs, dass der öffentliche Haushalt saniert werden muss und dass ein Defizit auf nationaler Ebene nicht zulässig sei. Jetzt aber wird ein europäisches Defizit geschaffen.” Die größten Haushaltsposten sind nach wie vor für die Landwirtschaft und für die Förderung des Wachstums in den ärmeren Regionen vorgesehen. Frankreich profitiert mit rund zehn Milliarden Euro jährlich am meisten von Agrarzahlungen. Gespart wird bei Zukunftsprogrammen, darunter bei europäischen Infrastrukturprojekten und nicht zuletzt bei den Verwaltungsausgaben. Für eine neue Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit werden sechs Milliarden Euro bereitgestellt.

Eu Council Summit Conclusions by newmedia_euronews