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EU-Haushalt: Van Rompuy drängt auf Kompromiss

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EU-Haushalt: Van Rompuy drängt auf Kompromiss

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Das Ringen um einen Kompromiss in Brüssel geht weiter: EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hat nach stundenlangen Verhandlungen einen Vorschlag vorgelegt.

Demnach soll der EU-Haushalt bis 2020 rund 960 Milliarden Euro umfassen. Die Obergrenze für die tatsächlichen Zahlungen legte er auf 908 Milliarden Euro fest.

Die 27 Staats- und Regierungschefs nehmen heute Morgen die Verhandlungen wieder auf.

Van Rompuy sagte: “Die vergangenen Wochen waren ergiebig und ich bin zuversichtlich, dass wir uns auf einen Kompromiss einigen werden. Daran führt einfach kein Weg vorbei.”

Bei dem Streit geht es um eine Menge Geld und sich widersprechende Interessen. Die EU-Kommission, das Europaparlament sowie süd- und osteuropäische Staaten fordern ein Budget von rund einer Billion Euro. Nettozahler wie Deutschland, Großbritannien, Schweden und die Niederlande bestehen unterdessen auf Einschnitte.