Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Pferdefleisch-Skandal: Findus will klagen


welt

Pferdefleisch-Skandal: Findus will klagen

Statt Rind gab es Pferd – zahlreiche Tiefkühlgerichte in Großbritannien enthielten etwas anderes als die Verpackung versprach.

Einem Sprecher der betroffenen Marke Findus zufolge wurden die Produkte vom französischen Hersteller Comigel geliefert und inzwischen aus dem Handel genommen. Comigel machte seinerseits einen seinen Lieferanten verantwortlich.

Dem französischen Landwirtschaftsministerium
zufolge soll nun eine Ermittlung klären, wer schuld ist. Damit dann Strafen verhängt werden können.

In Irland, Großbritannien, Schweden und Frankreich wurde Pferdefleisch in Lebensmitteln entdeckt. Es könnte aus Rumänien oder Polen stammen.

Viele Briten sind empört: “Wir wissen nicht, woher die Pferde kommen und ob sie eines natürlichen Todes oder an einer Krankheit gestorben sind. Wir wissen gar nichts.” Ein anderer Mann sagte: “Es bringt einen schon zum nachdenken. Ich meine, es ist ja nicht umsonst, dass die Metzger hier kein Pferdefleisch verkaufen. Es gibt nicht genügend Kontrollen.”

Der französische Lebensmittelkonzern Findus hat nun eine Klage gegen Unbekannt wegen “Betrugs” angekündigt. Die Klage werde am Montag eingereicht, erklärte der Chef des Unternehmens. Sie seien getäuscht worden.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Nächster Artikel

welt

Tunesien nach Protesten: Islamisten planen Gegendemonstration