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Tunesien nach Protesten: Islamisten planen Gegendemonstration


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Tunesien nach Protesten: Islamisten planen Gegendemonstration

Die Lage in Tunesien hat sich nach den Protesten der vergangenen Tage wieder beruhigt. Allerdings bleibt die Situation angespannt, die islamistische Ennahda-Partei hat für den Nachmittag zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Nach dem gestrigen Generalstreik öffneten unterdessen heute wieder Geschäfte und Restaurants. Ministerpräsident Hamadi Jebali hält derweil weiter an der Bildung einer Expertenregierung fest, um dem Land weitere Spannungen zu ersparen. Die Ennahda-Partei lehnt dies ab.

“Ich hoffe, dass der Umbau der Regierung die Situation befriedet und dass die Spannungen abgebaut werden können”, meint ein Einwohner von Tunis. “Tunesien ist nicht mehr das selbe Land, das ist traurig”, so eine Frau. “Und ehrlich, ich weine, wenn ich sehe, was hier momentan los ist.” Ein Generalstreik hatte gestern das öffentliche Leben in Tunesien weitgehend lahmgelegt. Außerdem nahmen Zehntausende Menschen am Trauerzug für den ermordeten Oppositionspolitiker Chokri-Belaid teil. Dabei kam es auch zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten.

Belaid galt als scharfer Kritiker der islamistischen Ennahda-Partei. Er setzte sich für die Trennung von Staat und Religion ein.

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