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Verletzte bei Demonstrationen in Ägypten

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Verletzte bei Demonstrationen in Ägypten

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In Ägypten ist es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Regierungsgegnern gekommen. Dabei wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 120 Menschen verletzt. In der Hauptstadt Kairo versuchten die Demonstranten, in den Präsidentenpalast vorzudringen. Sie skandierten “Nieder mit der Herrschaft der Muslimbrüder”, zündeten Brandbomben und warfen Steine. Die Proteste der Gegner von Präsident Mohammed Mursi standen unter dem Motto “Freitag des Abgangs” – dasselbe Motto wie bei den Demonstrationen gegen den damaligen Präsidenten Husni Mubarak vor zwei Jahren. Die Proteste richten sich auch gegen Polizeigewalt und gegen das brutale Vorgehen der
Sicherheitskräfte gegen Demonstranten an. In den vergangenen Tagen waren mehrere Aktivisten ums Leben gekommen. Insgesamt starben seit Ausbruch der Unruhen am 25. Januar mindestens 59 Menschen. Euronews-Reporter Mohammed Shaikhibrahim: “Ein weiterer zorniger Freitag in Kairo begann mit friedlichen Demonstrationen und endete mit Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften hier vor dem präsidentenpalast. Gleichzeitig rufen Mitglieder der Opposition wie der Regierung zum Dialog auf, um die Krise zu beenden.”