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Reaktionen überraschter Katholiken

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Reaktionen überraschter Katholiken

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Katholiken in aller Welt sind überrascht von der Entscheidung ihres obersten Hirten.
Schließlich ist seit dem XIII. Jahrhundert kein Papst mehr freiwillig zu Lebzeiten aus dem Amt geschieden. Die britische Lehrerin Sheila Cusack spricht von einem Schock. Aber bei weiterm Nachdenken sei ihr der Gedanke gekommen, vielleicht brauche man doch einen jüngeren. Für einen frischen Wind. Für den Franzosen Philippe Ghestem ist es eine weise Entscheidung, wenn er sich nicht mehr in der Lage fühle, das Amt auszuüben. So bleibe ihm und der Kirche der Leidensweg seines Vorgängers erspart.
Loretta Flemming in Washington spricht von einem “großen Papst”, der in in sehr große Fußtapfen treten musste. Sie meint, er habe einen wunderbaren Job gemacht und hofft, dass es mit ihrer Kirche in diesem Sinne weitergehen werde.
In Kroatien sagt die Marktfrau Manda Slosnjak:
“Wir sind alle nur Menschen, die alt werden und krank. Der Arme, wie hat er es so krank so lange geschafft? Sicher tritt es deshalb zurück.” Und eine Spanierin sagt lakonisch: “Sie wählen einen neuen, was sonst.” Und nun warten alle darauf, was der Papst am Aschermittwoch und am Sonntag zum traditionellen Angelus-Gebet sagen wird.